Förderkonzept

Neue Wege bei der Förderung der Fünftklässler

Auch wenn die neue IGLU-Studie gerade belegt hat, dass in der Grundschule in der Regel gute Leseleistungen in internationalen Vergleich erreicht werden, so ist die Erfahrung doch, dass bei den Fünftklässlern häufig noch ein wenig Unterstützung nötig ist, um eine angemessene Leseleistung zu erreichen. Daher werden mit Beginn des kommenden  Schuljahres bei der Förderung der Fünftklässler  neue Wege beschritten, um so die Verbesserung der Lese- und Rechtschreibleistungen zu erreichen.

Und so sieht die Förderung aus: 

Alle Schülerinnen und Schüler absolvieren  einen standardisierten Rechtschreibtest, der angibt, wie gut die Rechtschreibleistungen des Einzelnen im Vergleich zu anderen deutschen Schülerinnen und Schülern ist. Gleichzeitig ermöglicht dieser Test jedoch auch zu prüfen, wo genau die Förderung ansetzen muss, damit der Einzelne sich verbessern kann. Auf dieser Grundlage werden dann Fördergruppen eingerichtet, in denen jedes Kind nach einem individuellen Förderplan gezielt arbeitet. Aber auch diejenigen, die nicht an dem zusätzlichen Förderunterricht teilnehmen, erhalten die Möglichkeit, an den eigenen Fehlerschwerpunkten zu arbeiten und so dauerhaft ihre Rechtschreibleistungen zu verbessern. Bei der Förderung wird gesetzt auf ein integriertes Angebot von Sprech-, Schreib-, Rhythmus-  und Bewegungsübungen sowie auf einen gezielten Einsatz spezieller Computerprogramme. Wichtig ist es,  auch  die Stärken zu fördern  und nicht nur auf die Defizite zu starren.

Damit auch das Lesen gefördert werden kann, wird im kommenden Jahr versucht, ein Team an Lesehelfern und –helferinnen  aufzubauen, damit in jeder fünften Klasse wenigstens eine zusätzliche Lesestunde angeboten werden kann. Auch wenn viele Fünftklässler dadurch zum Teil zwei Stunden zusätzlich in der Schule verbringen müssen, so werden sie sehen, dass es gut ist, dass sie zusätzlich üben können und außerdem wird die Zeit in der kleinen Gruppe  wie im Flug vergehen!