Deutsch

Unsere Schülerinnen und Schüler bringen unterschiedliche Lernerfahrungen mit. Diese beachten wir und berücksichtigen von Anfang an die individuellen Unterschiede. Dafür schaffen wir Lernsituationen, die ein aktives und entdeckendes Lernen ermöglichen. Dabei ist der Unterricht auf Differenzierung und Individualisierung ausgerichtet, um Kinder mit Schwierigkeiten zu fördern und Begabungen zu fordern. Die Fehler unserer Schülerinnen und Schüler ermöglichen uns hierbei wichtige Einblicke in den jeweiligen individuellen Lernstand. Daher nutzen wir regelmäßig Online-Diagnose- Verfahren zur Feststellung des Lernstands. Diese ermöglichen uns zugleich die Bereitstellung von individualisiertem Arbeitsmaterial. Die Kinder können so zielgerichtet an ihren Fehlerschwerpunkten arbeiten. Förder- und Fordermaßnahmen des Deutschunterrichts können in den Trainingsstunden vertieft werden.

Unsere Schülerinnen und Schüler bekommen die Möglichkeit während freier Schreib- und Lesezeiten eine positive Lese- und Schreibhaltung zu entwickeln oder zu bewahren, damit keine Schreib- und Lesehemmungen entstehen können. Der jährliche Vorlesewettbewerb, Lesungen oder das individuelle Geschichtenheft tragen zur Motivation bei, sich mit Texten und Sprache auseinanderzusetzen. Die Schulbibliothek unterstützt hierbei mit einem großen Bücherrepertoire.

Das Rechtschreiblernen ist in  Textproduktionen eingebettet. Gezielte Übungen werden hier bei Überarbeitungsprozessen berücksichtigt und durch die Arbeit mit Wochenplänen und Stationenarbeit ergänzt. Dabei ist das Ziel des Rechtschreiblernens klar formuliert: Eigene Schreibprodukte sollen orthografisch überarbeitet werden können. Dafür benötigen die Kinder ein Rechtschreibbewusstsein, das mithilfe von Arbeitstechniken wie dem Nachschlagen, Kontrollieren und Korrigieren geschult wird.

Elementare Methoden und Strategien sowie vielfältige Übungsmöglichkeiten stehen im Vordergrund unseres Deutschunterrichts. Dabei sehen wir unsere zentrale Aufgabe in der Kompetenzförderung verschiedener Bereiche: Sprechen, Lesen, Schreiben und Sprachbewusstsein entwickeln. Wichtig ist uns hierbei, dass die Persönlichkeitsentwicklung nicht zu kurz kommt. 

 

Geschichtlich-Soziale-Weltkunde (GSW)

Der Fachbereich GSW umfasst an der Oberschule Rosengarten die Fächer Geschichte, Erdkunde und Politik. Die unterrichtliche Gestaltung der einzelnen Fächer folgt der Zielsetzung, die Schülerinnen und Schüler über die Schule hinaus zu positivem und verantwortungsvollem Handeln in der sie jeweils umgebenden Umwelt zu befähigen. Gerade im Hinblick auf die aktuellen gesellschaftlichen Schwerpunkte und damit verbundenen politischen, historischen aber auch geographischen Hintergründe, soll der Fachbereich GSW dazu verhelfen, ein tolerantes, verantwortungsvolles aber auch kritisches Verhalten zu fördern.

Dabei wird versucht, ein jeweils mögliches Maß an fächerverbindendem und übergreifendem Lehren und Lernen anzustreben. Dem liegt zugrunde, dass historische, aktuell politische, gesellschaftliche, kulturelle aber auch geographische Prozesse und Phänomene häufig in Wechselbeziehungen zueinander stehen Die inhaltliche und methodische Planung und Durchführung des Unterrichts folgt dabei sowohl den jeweiligen Kerncurricula der Fächer als auch deren von der Fachbereichskonferenz beschlossenen schuleigenen Arbeitsplänen bzw. Jahresplänen.

Hierbei ist aber wichtig, dass stets Zeit und Raum bleiben muss für zeitnah auftretende gesellschaftliche Themen sowie aktuelles politisches Geschehen oder z.B. aktuelle Naturereignisse.

Jetzt noch ein kurzes Charaktermerkmal exemplarisch für das Fach Geschichte:

Kein Mensch lebt nur im Augenblick. Jeder Mensch hat seinen eigenen Lebensweg mit eigenen Erinnerungen, die ihn zu einer eigenständigen Persönlichkeit entwickeln. Dieses Prinzip gilt sicher nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für Gruppen von Menschen, für Völker und ganze Nationen. Das niedersächsische Kerncurriculum für Oberschulen formuliert für den Geschichtsunterricht daher: „Durch die Beschäftigung mit Themen aus vergangenen Zeiten gewinnt der Mensch eine eigene Identität und ein reflektiertes Geschichtsbewusstsein, das ihm die Teilhabe am kulturellen Gedächtnis seiner Gemeinschaft ermöglicht. (…) Zudem erkennen Schülerinnen und Schüler durch die Untersuchung historischer Prozesse im Geschichtsunterricht, dass die eigene Gegenwart durch diese Prozesse bestimmt ist.“(KC Geschichte Niedersachsen).

Der Geschichtsunterricht ermöglicht auch durch die Beschäftigung mit der Vergangenheit der „Anderen“ ein Verständnis von anderen Völkern, Nationen oder Kulturkreisen, das die eigenen Einstellungen relativiert und Alternativen sowie unterschiedliche Wertvorstellungen schaffen kann.

 „Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen.“  Albert Einstein, (1879-1955)

 

Wirtschaft

 Ab der 7. Klasse werden die Schülerinnen und Schüler im Fachbereich Wirtschaft unterrichtet. Den Schülerinnen und Schülern der Oberschule werden grundlegende ökonomische Sachverhalte und Zusammenhänge vermittelt. Ausgehend von den Erfahrungen, Interessen und Alltagsvorstellungen der Schülerinnen und Schüler führt der Unterricht im Fach Wirtschaft zur Aneignung und Vertiefung von Fachkenntnissen. Ziel des Faches ist, die Schülerinnen und Schüler als zukünftige Akteure im Wirtschaftsgeschehen zum verantwortungsbewussten Urteilen und Handeln anzuleiten. Darüber hinaus fördert das Fach arbeitsrelevante individuelle Denkweisen sowie Fähigkeiten und ermöglicht zudem die Herausbildung einer ökonomischen Grundbildung, die als Element des Allgemeinwissens zu verstehen ist. Für die Herausbildung der angeführten Kompetenzen werden 4 Themenfelder innerhalb der verschiedenen Jahrgänge behandelt:

  • Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Erwerbstätige im Wirtschaftsgeschehen
  • Ökonomisches und soziales Handeln in Unternehmen
  • Aufgaben des Staates im Wirtschaftsprozess
  • Ökonomisches Handeln regional, national und international

 „So bereitet [das Fach Wirtschaft] auf eine gesundheitsbewusste, sozial und ökologische verantwortliche Lebensgestaltung und Alltagsbewältigung vor und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Per­sönlichkeitsbildung und zur Gestaltung der Gesellschaft“ (Andrees; Benecke; von der Heide 2010, 7).

Die Methoden des Unterrichts ermöglichen die reflektierte Anwendung einer lerntheoretischen Position und bedingen zugleich eine Auseinandersetzung mit handlungsorientierten Lernkonzepten. Die Ausbildung der ökonomischen Handlungskompetenz (Sachkompetenz, Individual- und Sozialkompetenz) ist dabei maßgeblich und ermöglicht die Entwicklung eines differenzierten sowie reflexiven Denken und Handelns, um die Verknüpfung von Schule und Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler zu erwirken. Erreicht wird der Kompetenzerwerb durch aktives und entdeckendes Lernen, welches nicht allein an bestimmte Lehr- oder Lernformen gebunden ist, sondern abhängig von der Art und Weise, wie Schülerinnen und Schüler herausgefordert werden, Problemstellungen zu erarbeiten. Dies kann durch fragend-entwickelnden Unterricht ebenso wie durch Gruppenarbeit erfolgen.

Darüber hinaus leistet das Fach Wirtschaft in der Oberschule in besonderer Weise einen Beitrag zur beruflichen Orientierung der Schülerinnen und Schüler, indem hier der konkrete Einblick in die Berufswelt ermöglicht und ein direkter Bezug zur Ausbildungssituation in der Region hergestellt wird. Bereits ab Klasse 7 finden berufsorientierende Maßnahmen an der Oberschule Rosengarten statt (Beispiele finden Sie/ findet ihr unter dem Punkt Berufsorientierung).

 

Profil Wirtschaft – Eine praxisorientierte Auseinandersetzung

„Grundlage von Bildung ist der Erwerb von gesichertem Verfügungs- und Orientierungswissen, das die Schülerinnen und Schüler zu einem wirksamen und verantwortlichen Handeln auch über die Schule hinaus befähigt.“ (Niedersächsisches Kultusministerium 2011, URL)

Der Profilunterricht greift eben dieses Anliegen auf, indem die Themen des Wirtschaftsunterrichts im Profilunterricht aufgegriffen und vertiefend behandelt werden. Die Fächer sind eng miteinander verknüpft und bilden eine didaktische Einheit. Die Schülerinnen und Schüler erwerben erweiterte Kenntnisse über grundlegende ökonomische Sachverhalte und Zusammenhänge. Das Profil bietet einen zusätzlichen Rahmen, um sich mit wirtschaftlichen Themen praxisorientiert auseinanderzusetzen. Warum ist das so wichtig? Die Schülerinnen und Schüler sind selbst Akteure im Wirtschafsgeschehen, sie sind Konsumenten und werden spätestens  mit einer beginnenden Berufsausbildung mit vielen Wirtschaftsthemen in Kontakt kommen. Deswegen ist es essenziell, dass sich die Schülerinnen und Schüler in der Wirtschaft auskennen und Einblicke in diese erhalten. Somit stellt das Fach Profil Wirtschaft eine Vorbereitung auf das Leben dar.

 

Themen:

  • Unternehmen und seine Leistungen
  • Der Wirtschaftskreislauf
  • Gründung eines Unternehmens
  • Regionaler Wirtschaftsraum.
  • Der Staat im Wirtschaftsprozess